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Von der Karibik durch den Untergrund in die evolutionäre Zukunft

Wie man rechts erkennen kann hat sich mein Singleplayer Game-Status geändert.
In den letzten drei Wochen habe ich die Wartezeit auf das Guild Wars 2–Update mehr oder weniger dazu genutzt nach langer Zeit die Hauptstory von Farcry 3 durchzuspielen. Im Steam-Summer-Sale habe ich dann anschließend üppig zugeschlagen und mir gleich mehrere potentielle Nachfolgespiele zugelegt. Eines davon hat mich derart in den Bann gezogen das ich meine üblichen Spielzeiten weit überschritt.
Hier die ganze Geschichte dazu.

Far Cry 3
Ich muss zugeben: Ich bin Fan der Far Cry-Reihe. Soweit ich mich erinnern kann, ist das bisher sogar die einzige Spielreihe von der ich alle Teile komplett durchgespielt habe. Die Far Cry-Spiele haben für mich einen ganz eignen Charme. Die Gewalt mal außen vorgelassen, kommt bei mir bei diesen Spielen immer das tolle totale Urlaubsgefühl auf. Ich tauche dann förmlich ab in diese warmen, sonnigen Gebiete unter ewig strahlend blauem Himmel. Ich könnte stundenlang mit den Booten die Strände und Flüsse langschippern und das kristallklare Wasser und die traumhaften Strände genießen. Aber genug der Schwärmerei. 🙂
Dieses Mal habe ich extrem lange zum durchspielen gebraucht, da ich zeitlich recht eingeschränkt war und ich mich auch etwas in den vielen Nebenmissionen verzettelt habe. Aber letztendlich habe ich es doch geschafft und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil. Allerdings hörte ich dass der nächste Teil im Himalaya spielen soll. Da ist dann wohl eher Bibbern und Schlittenfahren angesagt, statt flottem Bootfahren in tropscher Sonne. 😥

Metro 2033 – Last Light
War die Story in Far Cry 3 schon nicht schlecht, so wurde ich vom nächsten Spiel förmlich aufgesogen. Dank des Steam-Sonderangebots gab es bei mir den radikalen Szenario-Wechsel. Von der sonnigen tropischen Openworld-Karibikinsel ging es runter in die düstere postapokalyptische Untergrundwelt der russischen Metro. Metro 2033 – Last Light ist ein klassischer Shooter der alten Schule. Genau betrachtet wird man hier wieder gezielt durch schlauförmige Gebiete geführt. Das Ganze ist aber dermaßen geschickt und aufregend verpackt, dass man es eigentlich gar nicht richtig bemerkt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich bedauerlicherweise nicht den Vorgänger Metro 2033 gespielt habe. Da ist zwar auch nicht zwingend erforderlich, hätte mir aber den Einstieg in die Story sicherlich etwas vereinfacht. Trotz gänzlich unterschiedlicher Szenarien würde ich Far Cry 3 und Metro 2033 – LL grafisch und optisch als absolut gleichwertig bezeichnen. Die exzellente Story und perfekte Atmosphäre sind das Prunkstück von Metro 2033 – LL. Da kann Far Cry 3 dann doch nicht ganz mithalten. Zum Vergleich empfehle ich nur einmal die Aktivitäten der Bewohner in den Siedlungen zu beobachten und zu vergleichen. Da hat eine offene Spielwelt wie in Far Cry 3 natürlich mehr Einschränkungen und weniger Möglichkeiten als ein eher geschlossenes System wie in Metro 2033 – LL. Die Inszenierung des gesamten Spiels ist einfach famos und erinnert teilweise mehr an einen interaktiven Film als an einen reinen Shooter. Ich war so fasziniert von dem Spiel, das ich gar nicht mehr aufhören wollte. Leider war das Game dann auch recht schnell durchgespielt. Egal! Es hat mir saumäßigen Spaß gemacht. Ein riesen Überraschungshit für mich zu einem Spottpreis. Wer auch mal die Gelegenheit hat: Sofort zuschlagen!

Deus Ex: Human Revolution (Director‘s Cut)
Da ich ja Metro 2033 – Last Light förmlich inhaliert habe, war das Ganze ein heftiger aber auch recht kurzer Spaß. Somit bin ich nun schon beim nächsten Kandidaten auf meiner Liste „Deus Ex: Human Revolution“. Das ist natürlich nicht der typische Shooter, sondern eine clevere Verbindung zwischen Schleich-, Knobel- und Ballergenre. Grafisch kann das Spiel natürlich nicht mit den beiden vorherigen Spielen mithalten. Sind die Zwischensequenzen noch recht ansehnlich, hat an der Spielegrafik doch schon recht massiv der Zahn der Zeit genagt. Im Original bereits 2011 erscheinen, entspricht auch die erst 2013 überarbeitete Director’s Cut-Version optisch nicht mehr dem Stand der Zeit. Dafür überzeugt das Gameplay absolut. Die Möglichkeiten der freien Charakter-Skillung, die eingebauten „Computer hacken“-Sequenzen, aber insbesondere die freien Entscheidungsmöglichkeiten wie man agiert (durchballern oder durchschleichen), welchen Weg man nutzt oder wie man Dialoge führt, machen richtig Laune. Das Ganze wird dadurch natürlich auch zeitaufwendiger und somit werde ich wohl noch einige Zeit damit zugange sein.
Für die Zeit danach habe ich aber auch schon weiteren Spielenachschub gebunkert. Aber dazu bei gegebener Zeit mehr. 😉

Guild Wars 2
Bei so viel Zeit in „Ballerspielen“ blieb natürlich kaum Muße für Onlinespiele und das obwohl in Guild Wars 2 am 01. Juli die neue Staffel der „Lebendigen Geschichte“ begann. Meine Frau und ich haben zwar bereits den Zugang in die neue Zone freigespielt, haben dort aber noch keine Aufgaben in Angriff genommen. Wir waren aber von der neuen Zone, sagen wir es mal vorsichtig, auch überrascht. Zurückhaltend gesagt ist das neue Gebiet doch recht klein, andere würden wohl eher winzig sagen. Das führte auch bereits zu reichlich Diskussionen in den Foren. Da hatten wohl viele was ganz anderes oder mehr erwartet. Ich denke aber das das jetzt nur der erste Schritt gewesen ist. Alle vierzehn Tage soll das Event ja fortgesetzt werden und dabei wird bestimmt auch diese neue Zone sukzessiv erweitert werden. ArenaNet wäre ja auch schön dumm, wenn sie ihr ganzes Pulver direkt am Anfang verschießen würden. Ich werde in den kommenden Tagen erst einmal das neue Gebiet in Angriff nehmen. Mal sehen was es dort zu entdecken gibt.

Das war diesmal wirklich viel zu Single-Games und wenig zu Online-Spielen. Beim nächsten Mal gibt es dann wieder andere Schwerpunkte. Versprochen!

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